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Aktuelle Nachrichten, Porträts, Interviews und Kritiken aus den Bereichen Oper, Schauspiel und Tanz.
Einladung zum Dialog: Der Kulturstaatsminister hat keine Zeit
Zensur, Kulturkampf, Verfassungsschutz und Kunstfreiheit waren die Schlagworte einer Diskussion, deren Hauptperson fehlte. Munter ging es dennoch zu.
Von Cornelia Geißler
Die Staatsoper präsentiert Anna Netrebko in Verdis „Maskenball“: Maßvoll woke
Anna Netrebko schafft unfassbare Momente. Warum der Regisseur Rafael R. Villalobos am Ende dieses Stimmfests derart ausgebuht wurde, ist nicht leicht verständlich.
Von Peter Uehling
Geisterrad der Geschichte: Jan Bosse inszeniert das „Automatenbüfett“ im Deutschen Theater
Das Volksstück der Wiener Jüdin und Wahlberlinerin Anna Gmeyner lässt zu Beginn der 1930er-Jahre die Moderne bröckeln. Ist es schon wieder Zeit für schwarze Prophetie? Die Kritik.
Von Doris Meierhenrich
Schneller altern mit Oscar Wilde: „Das Bildnis des Dorian Gray“ im Berliner Ensemble
Das Berliner Ensemble bietet jetzt zwei Oscar-Wilde-Abende, die einander antworten. Nach „De Profundis“ mit Jens Harzer kommt nun „Dorian Gray“ mit Max Gindorff. Die Kritik
Von Ulrich Seidler
Moritz Rinke am Renaissance-Theater: Warum Sexroboter keine Mühe mit uns haben werden
Eine KI-Satire von Moritz Rinke am Renaissance-Theater: In der Rolle des High-End-Haushaltsroboters Sophia brilliert Katharine Mehrling. Die Kritik
Von Ulrich Seidler
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Schimpansen in Uganda führen seit Jahren einen tödlichen „Bürgerkrieg“
Kirill Serebrennikow über „Nurejew“: In Russland gilt er als schwuler Vaterlandsverräter
Der Regisseur Kirill Serebrennikow hat für das Staatsballett Berlin seinen Moskauer „Nurejew“ wiedererschaffen. Russland befinde sich auf dem Weg zur „Iranisierung“, sagt er.
Von Susanne Lenz
Mit reduziertem Etat: Stefan Brandt wird neuer Generaldirektor der Berliner Opernhäuser
Der Direktor des Futuriums folgt dem langjährigen Opernstiftungschef Georg Vierthaler, der in den Ruhestand geht. Stefan Brandt muss mit zehn Prozent weniger Zuschuss zurechtkommen.
Von Ulrich Seidler
Oper Zürich: Ein Ort, an dem man die Welt verstehen und ertragen kann
Mit Anti-Trump-Satire, Barock-Passionen und Weltklassesängern zeigt der Zürcher Opernintendant Matthias Schulz, wie intelligent Musiktheater sein kann.
Von Michael Maier
Belcanto in der Muckibude: Rossinis „Italienerin in Algier“ in der Deutschen Oper
Was alles getan wird, um die Geschlechter- und Orientklischees zu umschiffen! Ob Rolando Villazóns Inszenierung von Rossinis „Italienerin in Algier“ trotzdem zum Frauentag passt? Die Kritik.
Von Peter Uehling
Planlos im Hühnerstall: Simon Rattle schließt Janáček-Zyklus an der Staatsoper ab
In „Das schlaue Füchslein“ integriert Simon Rattle die Brüche von Janáčeks Partitur in einen fließenden Klang – doch Ted Huffmans Regie bleibt eine Verlegenheitslösung. Die Kritik.
Von Peter Uehling
Was für ein sinnlos quälender Theaterabend: Benny Claessens’ „Böses Glück“ an der Volksbühne
Erweckungsgeschichte vor Energieloch: Maren Eggert spielt Miranda July im Deutschen Theater
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Ein Jahr nach der Wahlrechtsreform zeigt sich: Sinkt die Zahl der Abgeordneten gilt dasselbe nicht für die Ausgaben. Warum Einsparungen bislang ausbleiben.
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Organisierte Kriminalität in Berlin: Kaum Zahlen – und die Schattenwelt kassiert weiter
Organisierte Kriminalität in Berlin: Die Bilanz für das vergangene Jahr fehlt immer noch. Versuch einer Bestandsaufnahme.
Von Paul Zinken
Regierungskrise: Kanzler zählt Wirtschaftsministerin Reiche an
Während der Streit zwischen Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Finanzminister Lars Klingbeil eskaliert, kommen weitere Details über Reiche ans Licht.
Von Matthias Hochstätter
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Ausgerechnet der Alexanderplatz ist für Berlins Problem-Tram bislang tabu. Jetzt will die BVG das Tunnelproblem lösen. Doch es bleiben Fragen offen.
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Griechenlands Aufschwung: Warum Mitsotakis trotz wachsender Wut an der Macht bleibt
Griechenlands Zahlen glänzen, doch der Alltag vieler Menschen bleibt hart. Während Kritik wächst, hält sich Mitsotakis stabil an der Spitze – getragen von Vertrauen und Alternativlosigkeit.
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Plötzlich kostet der Döner in Berlin wieder 3 bis 5 Euro. Doch hinter den Schnäppchen steckt kein Comeback, sondern ein harter Preiskampf der Imbisse.
Von Albert Hammig
Vor den Taliban geflohen: Hamed Valy kämpft in Berlin für „Miss Afghanistan“
Nach Drohungen und Flucht lebt Hamed Valy heute in Berlin. Dort arbeitet der Gründer von „Modelstan“ weiter daran, afghanische Frauen und die kulturelle Vielfalt seines Landes sichtbar zu machen.
Von Sinem Koyuncu
Deutsche Oper Berlin: Donald Runnicles verabschiedet sich mit Schönbergs „Gurrliedern“
Donald Runnicles hat an der Deutschen Oper länger gewirkt, als jeder andere Generalmusikdirektor. Er hat das Orchester dort gerettet und nun einen bewegenden Abend gestaltet.
Von Peter Uehling
Die unverwüstliche Georgette Dee: „Ich habe mich so oft danebenbenommen – Gott sei Dank!“
Sie geht auf die 70 zu und kann es noch immer: Die Diseuse hat nichts von ihrem Lebenshunger und ihrer feinfühligen Lüsternheit eingebüßt. Ein Wiedersehen nach fast 30 Jahren.
Von Judka Strittmatter
Zu viele Theater abgesoffen: Behörde kippt Pflicht für automatische Löschanlagen
Immer wieder wurden Theater aus technischem Versehen geflutet. Jetzt wird die entsprechende Bauvorschrift gelockert. Sterben wir jetzt bald den Feuertod?
Von Ulrich Seidler
„Lass es zittern“ – Meike Droste sucht auch im Spiel die echte Begegnung
Die Schauspielerin Meike Droste beherrscht die Kunst, nicht cool zu sein. In den Sophiensälen steht sie jetzt mit Fritzi Haberlandt in „Auf allen Vieren“ auf der Bühne.
Von Ulrich Seidler
Schatten auf Blech: Michael Thalheimer kehrt mit „Salome“ zurück an die Schaubühne
Von der bombastischen Verzweiflung Oscar Wildes und Einar Schleefs ist heute wenig übrig. Michael Thalheimer fegt mit seiner „Salome“-Inszenierung die Reste zusammen. Die Kritik.
Von Ulrich Seidler
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„Besser-Wessis, Jammer-Ossis?“: Plate und Sommer zeigen Berlin 1990 zwischen Ost- und West-Alltag
Die beiden waren auch privat ein Ost-West-Paar: Ulf Leo Sommer und Peter Plate von Rosenstolz. Ein Gespräch über ihr neues Musical, Berlin in den 1990ern und das Vermächtnis von AnNa R.
Von Stefan Hochgesand
Klingt nach Sex mit blauen Flecken: Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“
Kann heute noch provozieren, womit Schostakowitsch Stalin verärgerte? Barrie Kosky inszeniert „Lady Macbeth von Mzensk“ in der Komischen Oper. Die Kritik.
Von Peter Uehling
Gewalt gegen Karotten: Weiter geht das verlorene Spiel des tapferen Fabian Hinrichs
Viel brillanter als Fabian Wolff: Moritz Kienemann in „Fake Jews“
Das Deutsche Theater entschuldigt sich für Nazi-Wortspiel
Rauschverbot an der Deutschen Oper: David Hermann inszeniert Korngolds „Violanta“
Mit reduzierten Bildern und musikalischer Präzision rückt die Deutsche Oper Erich Wolfgang Korngolds frühe Oper ins Licht. Etwas geht dabei verloren. Die Kritik.
Von Peter Uehling
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Ohne René Pollesch an der Volksbühne: Anne und Fabian Hinrichs über ihr „Abenteuer zum Lichte hin“
Sie sind verheiratet und arbeiten nun zum ersten Mal zusammen an der Volksbühne. Fabian und Anne Hinrichs über die Zumutungen und Verlockungen des Theaters. Auch für sie als Paar.
Von Ulrich Seidler
Zu grau und zu bunt: Zeitromane von Erpenbeck und Poladjan im DT und im Gorki-Theater
Alexander Eisenach inszeniert Jenny Erpenbecks „Heimsuchung“ im Deutschen Theater und Nurkan Erpulat Katerina Poladjans „Zukunftsmusik“ im Gorki
Von Doris Meierhenrich
Ignorierte die Ost-West-Risse: Zum Tod des langjährigen Theaterintendanten Bernd Wilms
Er übernahm das Ost-Berliner Theater in schweren Zeiten und führte zwei Häuser mit Routine und Gespür zum Erfolg. Nun ist Bernd Wilms mit 85 Jahren gestorben.
Von Ulrich Seidler
Ein Wilhelm-Busch-Abend mit Katharina Thalbach: Gott sei Dank, nun ist’s vorbei!
„Sauerkohl und Missetaten“ feierte am Dienstagabend seine Premiere in der Komödie am Kurfürstendamm im Ernst-Reuter-Saal. Unser Autor schmiss sich ins Ulkgewitter.
Von Kevin Gensheimer
„Warten auf Godot“ im Gefängnis: Wenn die Insassen besser wissen, worum es geht
Das finanziell bedrohte Gefängnistheaterprojekt „Aufbruch“ macht mit einem Bruchteil seines Budgets weiter. Mit einer Beckett-Premiere in der JVA Plötzensee. Die Kritik.
Von Ulrich Seidler
Bitte nur für Reiche: Sächsische Zeitung blickt auf den Pöbel in der Semperoper herab
Klarer Fall für den Kollegen von der Sächsischen Zeitung: Kaum senkt die Semperoper die Kartenpreise, strömt das gemeine Volk ins Haus. Er ruft die Intendantin zu Hilfe.
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Anna Loos gibt nicht auf: Das sagt sie zu ihrer Abfuhr in Brandenburg
Fremdlinge im Mund: Das Berliner Ensemble zeigt Hölderlins "Antigone"
Sterben üben mit Thorsten Lensing und seinen „Tanzenden Idioten“
„Peer Gynt“ ist nicht dabei: Das Tableau des Theatertreffens 2026
Die Bekanntgabe der zehn zum Theatertreffen einzuladenden Gastspiele gehört zur Betriebsroutine. Offenbar wollte die Jury diese mit einer Fehlentscheidung aufbrechen. Ein Kommentar.
Von Ulrich Seidler
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An allem ist die Mutter schuld: Matthias Pintschers „Das kalte Herz“ in der Staatsoper
Wilhelm Hauffs Kunstmärchen „Das kalte Herz“ enthält aktuelle Kapitalismuskritik. Verstaubt findet das der Komponist Matthias Pintscher. Die Kritik der Uraufführung
Von Peter Uehling
Sunnyi Melles im Porträt: Eine der exzentrischsten Schauspielerinnen kommt nach Berlin
Am Sonntag feiert „Das kalte Herz“ in der Staatsoper Unter den Linden seine Uraufführung. Auch Sunnyi Melles wirkt in der Adaption des gleichnamigen Märchens mit.
Von Kevin Gensheimer
In der Schaubühne ist Wohlstandswelt noch in Ordnung und alles „Egal“
In „Egal“, dem neuen Stück von Marius von Mayenburg, handelt ein Paar die harmlosen Zumutungen des bürgerlichen Lebens aus. Dass es doch kalt wurde, war eigentlich keine Absicht.
Von Ulrich Seidler
Bedrohter Kulturstandort: Urteil gegen Theater Ost – Zwangsräumung droht
Richter gibt Investor recht – ohne alle Zeugen zu hören. Theaterleiterin Schülein kündigt Berufung an: Wichtige Umstände wurden nicht beachtet.
Von Maritta Adam-Tkalec
„Mir senen do – wir sind da“: Lena Brasch und Juri Sternberg zeigen ein Jewsical am Gorki
Die „Eastside-Story“ von Juri Sternburg und Lena Brasch erzählt am Gorki-Theater eine jüdisch-kommunistische Familiengeschichte, die mit der DDR endet. Die Kritik.
Von Ulrich Seidler
Das schmale Echo eines Defa-Klassikers: „Die Legende von Paul und Paula“ am Gorki-Theater
Im Gorki-Studio versucht Murat Dikenci „Die Legende von Paul und Paula“ ins heutige Berlin zu versetzen und scheitert schon an der Geografie.
Von Doris Meierhenrich
Showdown der Schwermut: Christa Wolf vs. Michel Houellebecq in Potsdam
Christiane Rösingers neues Musical „Leben im Liegen“ feiert die Subversion der Verweigerung
Die Volksbühne feiert mit Sophie Rois als Franziskus ein kommunistisches Krippenspiel
Schnell gealtert: Sibylle Bergs neuer Monolog im Berliner Ensemble
Inszenierung und Hauptdarsteller betreiben viel Aufwand. Und doch riecht in dem Auftragswerk „Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.“ von Sibylle Berg die Zukunft stark nach 2023.
Von Doris Meierhenrich
Dünnes Eis in der Schaubühne: Wie Yael Ronen in „Sabotage“ den Nahostkonflikt als Neurose behandelt
Mit ihrem neuen Stück „Sabotage“ legt Yael Ronen Israel und Deutschland auf die Analyse-Couch. Dimitrij Schaad brilliert als Woody-Allen-Verschnitt. Die Kritik
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Spektakuläre Flucht über die Ostsee: Wie der Schwimmer Axel Mitbauer in den Westen kam
Filmpremiere im Theater Ost: Regisseur Antonio La Regina holt die Geschichte eines DDR-Profisportlers auf die Leinwand und spricht live mit seinem Helden.
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Schnauze, du Hippie! Wie schnell „Eine Minute der Menschheit“ im Deutschen Theater vergeht
Anita Vulesica bricht im Deutschen Theater Stanisław Lem auf einen geölten Witz herunter. Seine Metastatistik „Eine Minute der Menschheit“ enthält viele Schrecknisse und einen Trost. Die Kritik
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„Let Them Eat Chaos“: Wie fleißige Kammerspielbeamte Kae Tempest das Blut aussaugen
Wortkunsthonig: Sebastian Nübling entseelt das Kae-Tempest-Album „Let Them Eat Chaos“ und bugsiert die leere Hülle über die Rampe der DT-Kammerspiele. Die Kritik.
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Magdeburg-Terror auf der Bühne: „Die Leute sagen, es sei noch zu wund und wir sollten uns mehr Zeit lassen“
Ist es pietätlos, ein Gewaltverbrechen auf die Bühne zu bringen? Das Theater Magdeburg hat dies mit dem Weihnachtsmarkt-Anschlag vor, es gab Protest. Wir haben mit dem Autor geredet.
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Corinna Harfouch: „Ich verstehe nicht, warum diese Gesellschaft so dumm bleiben will“
Die Schauspielerin Corinna Harfouch feiert die Freiheit des im Frühling gestorbenen, eng verbundenen Dichters Lothar Trolle. Jetzt bringt sie ihn ans Deutsche Theater.
Von Ulrich Seidler
Furios, soghaft und voller düsterer Ahnungen: Die „Wunderkammer“ des Staatsballetts
Premiere im Gorki-Theater: Ein Stück über die dramatischen Anfänge der Ost-West-Vereinigung
Michael Thalheimer inszeniert Wagners „Tristan und Isolde“: Strahlende Verdunkelung
Antú Romero Nunes zaubert Shakespeares „Was ihr wollt“ ins Berliner Ensemble
Antú Romero Nunes inszeniert eine musikalische Komödie über Liebe, Selbsttäuschung und den tiefen Sinn des Unsinns. „Was ihr wollt“ steckt bei ihm voller Rhythmus. Die Kritik.
Von Doris Meierhenrich
„Call me Paris“ in der Schaubühne: Ein Bett mit rosa Rüschen
Yana Eva Thönnes versucht, in „Call me Paris“ in der Schaubühne mit der Misogynie der Nullerjahre abzurechnen. Leider verzettelt sie sich dabei heillos.
Von Doris Meierhenrich
Das ist Volkseigentum! Wie das Theater Ost um sein Überleben kämpft
Das denkmalgeschützte ehemalige Fernsehstudio ist marode. Die Theaterleute fordern: „Wir wollen Volkseigentum in unsere Hände zurück.“ Jetzt kommt die Rettungskonferenz.
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Constanza Macras nimmt mit „Goodbye Berlin“ unfreiwillig Abschied von Volksbühne
Tanz, Theater, Musik, Film und wilde Assoziationen: Constanza Macras hat es damit bis nach Hollywood geschafft. Nun kommt an der Volksbühne ihr neues Stück „Goodbye Berlin“ heraus.
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Der letzte Abschied von Claus Peymann: Von Leander Haußmann bis Herbert Grönemeyer sind alle da
Im Berliner Ensemble fand die dritte und finale Trauerfeier für den legendären Theatermacher statt. Es endet eine Zeit, in der Regisseure brüllten – und Schauspieler sie auch dafür liebten.
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Premiere von „Die drei Leben der Hannah Arendt“: Kontextlos zusammengeklaubte Phrasendrescherei
Die Regisseurin Theresa Thomasberger versucht aus Ken Krimsteins Gaphic Novel „Die drei Leben der Hannah Arendt“ in den DT-Kammerspielen Theater zu machen und landet beim Fernsehen.
Der Fall Pelicot im Deutschen Theater: Offene Türen eingerannt
Die Regisseurin Ildikó Gáspár macht aus Kleists „Marquise von O...“ eine Doku-Collage realer Vergewaltigungsfälle. Das ist hochkarätig besetzt und sehr gut gemeint
Von Doris Meierhenrich
Wer zu früh bremst, lernt nichts dazu: Die Schauspielerin Julischka Eichel drückt auf die Tube
„Androgynous. Portrait of a Naked Dancer“: Uraufführung des neuen Stücks von Lola Arias
Kleine Theater im Osten entdecken große Geschichten von gestern wieder: „Spur der Steine“ in Schwedt
Das Gorki eröffnet mit „Das Rote Haus“ und dem Herbstsalon die letzte Langhoff-Spielzeit
Von Schicksal zusammengewürfelt, von Lebenserzählungen gehalten. Das Gorki zeigt zur Eröffnung mit Ersan Mondtag, was es kann. Ob auf der Bühne oder mit der Kunstbiennale.
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Lino Friese: Er holt die Stars von Monte-Carlo nach Kleinmachnow
Lino Friese ist der wahrscheinlich jüngste Zirkusdirektor weit und breit. Er holt für seine Show in Kleinmachnow Weltstars in die Provinz. Ein Geheimtipp.
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„K.“ ist Kafkas „Prozess“ aus der Sicht von Barrie Kosky: Scherz, Schrecken und tiefere Bedeutung
Barrie Kosky inszeniert mit „K.“ ein talmudisches Tingeltangel rund um Kafkas „Prozess“ im Berliner Ensemble. Eine große, schillernde Kafka-Beichte.
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Claus Peymann in Berlin beigesetzt: "Was haben wir uns angebrüllt!"
Er brüllte, liebte, zweifelte, auch an sich selbst. Leander Haußmann und andere Weggefährten haben in Berlin den großen Theatermacher Claus Peymann zu Grabe getragen.
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Mit dem Kainsmal von Peymann: Die Berliner Schauspielerin Antonia Bill im Film „Leibniz“
Die Schauspielerin Antonia Bill ist reich begabt, aber kein Star. Unter ihren Regisseuren waren viele alte Männer. Die preußische Königin, die sie in dem Leibniz-Film von Edgar Reitz spielt, kennt das...
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Chris Dercon erinnert sich an sein Desaster an der Berliner Volksbühne: „Und dort, na ja …“
Die New York Times traf Chris Dercon in Paris, wo er den Umzug der Fondation Cartier managt. Sein glückloser Aufschlag in Berlin bekommt viel Aufmerksamkeit.
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Vorsicht mit Narzissmus und Wahrheit: Thomas Ostermeier inszeniert „Die Wildente“
So unpolitisch wie Ibsen vorgab, ist sein Stück nicht. Aber es kann einem in der Schaubühne schon die Lust auf Veränderung nehmen. Die Kritik.
Von Ulrich Seidler
„Humans 2.0“ im Chamäleon am Hackeschen Markt: Fliegende Artisten und verknäuelte Menschentürme
„Du brauchst meine Liebe nicht“: Jürgen Kuttner und Forster Wutbürger proben den Tyrannensturz
Jens Harzer debütiert mit Wildes „De Profundis“: Intensives Solo am Berliner Ensemble