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Aktuelle Nachrichten, Porträts, Interviews und Kritiken aus den Bereichen Oper, Schauspiel und Tanz.
In der Schaubühne ist Wohlstandswelt noch in Ordnung und alles „Egal“
In „Egal“, dem neuen Stück von Marius von Mayenburg, handelt ein Paar die harmlosen Zumutungen des bürgerlichen Lebens aus. Dass es doch kalt wurde, war eigentlich keine Absicht.
Von Ulrich Seidler
Bedrohter Kulturstandort: Urteil gegen Theater Ost – Zwangsräumung droht
Richter gibt Investor recht – ohne alle Zeugen zu hören. Theaterleiterin Schülein kündigt Berufung an: Wichtige Umstände wurden nicht beachtet.
Von Maritta Adam-Tkalec
„Mir senen do – wir sind da“: Lena Brasch und Juri Sternberg zeigen ein Jewsical am Gorki
Die „Eastside-Story“ von Juri Sternburg und Lena Brasch erzählt am Gorki-Theater eine jüdisch-kommunistische Familiengeschichte, die mit der DDR endet. Die Kritik.
Von Ulrich Seidler
Das schmale Echo eines Defa-Klassikers: „Die Legende von Paul und Paula“ am Gorki-Theater
Im Gorki-Studio versucht Murat Dikenci „Die Legende von Paul und Paula“ ins heutige Berlin zu versetzen und scheitert schon an der Geografie.
Von Doris Meierhenrich
Showdown der Schwermut: Christa Wolf vs. Michel Houellebecq in Potsdam
Die Regisseure Sascha Hawemann und Sebastian Hartmann betreiben im Hans-Otto-Theater gesellschaftliche Seelenkunde. Was haben Christa Wolf und Michel Houellebecq gemeinsam?
Von Ulrich Seidler
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Christiane Rösingers neues Musical „Leben im Liegen“ feiert die Subversion der Verweigerung
Doppelte Botschaft vom Hebbel am Ufer: Christiane Rösinger und Ensemble zelebrieren das „Leben im Liegen“, während Interrobang zum Aktivwerden aufrufen. Die Kritik.
Von Doris Meierhenrich
Die Volksbühne feiert mit Sophie Rois als Franziskus ein kommunistisches Krippenspiel
Mit Vögeln krächzen: „Proprietà Privata“ von Christian Filips erzählt die Heilsgeschichte als Sozialrevolution an der Volksbühne. Ein Pasolini-Spektakel mit Chören.
Von Doris Meierhenrich
Schnell gealtert: Sibylle Bergs neuer Monolog im Berliner Ensemble
Inszenierung und Hauptdarsteller betreiben viel Aufwand. Und doch riecht in dem Auftragswerk „Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.“ von Sibylle Berg die Zukunft stark nach 2023.
Von Doris Meierhenrich
Dünnes Eis in der Schaubühne: Wie Yael Ronen in „Sabotage“ den Nahostkonflikt als Neurose behandelt
Mit ihrem neuen Stück „Sabotage“ legt Yael Ronen Israel und Deutschland auf die Analyse-Couch. Dimitrij Schaad brilliert als Woody-Allen-Verschnitt. Die Kritik
Von Doris Meierhenrich
Spektakuläre Flucht über die Ostsee: Wie der Schwimmer Axel Mitbauer in den Westen kam
Filmpremiere im Theater Ost: Regisseur Antonio La Regina holt die Geschichte eines DDR-Profisportlers auf die Leinwand und spricht live mit seinem Helden.
Von Maritta Adam-Tkalec
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Nach der spektakulären Aktion gegen Maduro rückt der Iran ins Visier der USA. Trumps „Donroe-Doktrin“ markiert eine neue Phase amerikanischer Interventionen. Ein Gastbeitrag.
Von Seyed Alireza Mousavi
Neubauers Antarktis-Stream: Der aktivistische Elfenbeinturm geht auf Fernreise
Während Luisa Neubauer per Zoom die Antarktis ins Klassenzimmer bringt, frieren Familien in unsanierten Wohnungen. Ein Protest, der seine moralische Autorität verspielt.
Von Johannes Schirrmeister
100.000 Wohnungen in zehn Jahren: Berliner Wirtschaft fordert Bau-Offensive – und warnt vor Enteignungen
Mit einem eigenen Maßnahmenpaket will die Berliner Wirtschaft den Wohnungsbau ankurbeln – andernfalls drohe der Hauptstadt eine tiefe Wirtschaftskrise.
Von Yoko Rödel
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Von Jens Blankennagel
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Im Schatten außenpolitischer Krisen blieb der Rausschmiss von Friedrich Merz’ Büroleiter weitgehend unbeachtet. Dabei legt die Affäre strategische Fehlkalkulationen in der CDU offen.
Von Immo von Fallois
Riesige Bundeswehr-Werbung am Alexanderplatz: Der Staat sucht Kanonenfutter für seine Kriege
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Von Raphael Schmeller
Frostige Zeiten in Berlin: Wann der Stil dem Pragmatismus Platz machen muss
Wenn Coolness der Kälte weicht, ist Januar in Berlin. Am Wochenende bricht bei zweistelligen Minusgraden endgültig die Ära der Daunenmäntel, Ugg-Boots und Fleece-Jacken an.
Von Barbara Russ
„Ich fand’s peinlich“: So reagiert Zehlendorf auf Wegners Tennis-Einheit während des Stromausfalls
Kai Wegners Tennis-Spiel sorgt für Empörung. Aber nicht alle Betroffenen teilen sie. Stimmen aus Zehlendorf zum Krisenmanagement und dem Gefühl, im Kalten allein zu sein.
Von Sinem Koyuncu
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Corinna Harfouch: „Ich verstehe nicht, warum diese Gesellschaft so dumm bleiben will“
Die Schauspielerin Corinna Harfouch feiert die Freiheit des im Frühling gestorbenen, eng verbundenen Dichters Lothar Trolle. Jetzt bringt sie ihn ans Deutsche Theater.
Von Ulrich Seidler
Furios, soghaft und voller düsterer Ahnungen: Die „Wunderkammer“ des Staatsballetts
Im Schiller-Theater hat das neue Stück des spanischen Choreografen Marcos Morau Premiere. Es ist ein Abgesang auf die 20er-Jahre und eine ganz große Show. Die Kritik.
Von Michaela Schlagenwerth
Premiere im Gorki-Theater: Ein Stück über die dramatischen Anfänge der Ost-West-Vereinigung
Hakan Savaş Mican verabschiedet sich mit seiner Premiere „Berlin Karl-Marx-Platz“ vom Gorki-Theater. Ein Orchester spielt Songs der 90er-Jahre. Die Kritik.
Von Doris Meierhenrich
Michael Thalheimer inszeniert Wagners „Tristan und Isolde“: Strahlende Verdunkelung
Die Inszenierung an der Deutschen Oper schafft besondere Bilder. Donald Runnicles dirigiert sehr genau, das Orchester leistet oft Großartiges. Die Kritik.
Von Peter Uehling
Antú Romero Nunes zaubert Shakespeares „Was ihr wollt“ ins Berliner Ensemble
Antú Romero Nunes inszeniert eine musikalische Komödie über Liebe, Selbsttäuschung und den tiefen Sinn des Unsinns. „Was ihr wollt“ steckt bei ihm voller Rhythmus. Die Kritik.
Von Doris Meierhenrich
„Call me Paris“ in der Schaubühne: Ein Bett mit rosa Rüschen
Yana Eva Thönnes versucht, in „Call me Paris“ in der Schaubühne mit der Misogynie der Nullerjahre abzurechnen. Leider verzettelt sie sich dabei heillos.
Von Doris Meierhenrich
Das ist Volkseigentum! Wie das Theater Ost um sein Überleben kämpft
Das denkmalgeschützte ehemalige Fernsehstudio ist marode. Die Theaterleute fordern: „Wir wollen Volkseigentum in unsere Hände zurück.“ Jetzt kommt die Rettungskonferenz.
Von Maritta Adam-Tkalec
Constanza Macras nimmt mit „Goodbye Berlin“ unfreiwillig Abschied von Volksbühne
Der letzte Abschied von Claus Peymann: Von Leander Haußmann bis Herbert Grönemeyer sind alle da
Premiere von „Die drei Leben der Hannah Arendt“: Kontextlos zusammengeklaubte Phrasendrescherei
Der Fall Pelicot im Deutschen Theater: Offene Türen eingerannt
Die Regisseurin Ildikó Gáspár macht aus Kleists „Marquise von O...“ eine Doku-Collage realer Vergewaltigungsfälle. Das ist hochkarätig besetzt und sehr gut gemeint
Von Doris Meierhenrich
Wer zu früh bremst, lernt nichts dazu: Die Schauspielerin Julischka Eichel drückt auf die Tube
Wenn man eingeschüchtert und untergebuttert wird, liegt es nicht immer am Machtgefälle, sondern auch an einem Mangel an Mut und Solidarität. Für Julischka Eichel ist das künstlerische Praxis.
Von Ulrich Seidler
„Androgynous. Portrait of a Naked Dancer“: Uraufführung des neuen Stücks von Lola Arias
„Androgynous“ im Gorki bringt Anita Berber zurück ins Rampenlicht – als fragile Ikone, Projektionsfläche und Spiegel queerer Identitäten von heute. Ein Abend voller Glanz, Brüchigkeit und politischer...
Von Doris Meierhenrich
Kleine Theater im Osten entdecken große Geschichten von gestern wieder: „Spur der Steine“ in Schwedt
Ein Dreieinhalb-Stunden-Abend, der die Vergangenheit Ost wieder in ihrem Eigenlicht erscheinen lässt. Mitsamt ihrem utopischen Horizont.
Von Kerstin Decker
Das Gorki eröffnet mit „Das Rote Haus“ und dem Herbstsalon die letzte Langhoff-Spielzeit
Von Schicksal zusammengewürfelt, von Lebenserzählungen gehalten. Das Gorki zeigt zur Eröffnung mit Ersan Mondtag, was es kann. Ob auf der Bühne oder mit der Kunstbiennale.
Von Ulrich Seidler
Lino Friese: Er holt die Stars von Monte-Carlo nach Kleinmachnow
Lino Friese ist der wahrscheinlich jüngste Zirkusdirektor weit und breit. Er holt für seine Show in Kleinmachnow Weltstars in die Provinz. Ein Geheimtipp.
Von Stefanie Hildebrandt
„K.“ ist Kafkas „Prozess“ aus der Sicht von Barrie Kosky: Scherz, Schrecken und tiefere Bedeutung
Barrie Kosky inszeniert mit „K.“ ein talmudisches Tingeltangel rund um Kafkas „Prozess“ im Berliner Ensemble. Eine große, schillernde Kafka-Beichte.
Von Doris Meierhenrich
Claus Peymann in Berlin beigesetzt: "Was haben wir uns angebrüllt!"
Mit dem Kainsmal von Peymann: Die Berliner Schauspielerin Antonia Bill im Film „Leibniz“
Chris Dercon erinnert sich an sein Desaster an der Berliner Volksbühne: „Und dort, na ja …“
Vorsicht mit Narzissmus und Wahrheit: Thomas Ostermeier inszeniert „Die Wildente“
So unpolitisch wie Ibsen vorgab, ist sein Stück nicht. Aber es kann einem in der Schaubühne schon die Lust auf Veränderung nehmen. Die Kritik.
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„Humans 2.0“ im Chamäleon am Hackeschen Markt: Fliegende Artisten und verknäuelte Menschentürme
Die zeitgenössische Zirkus-Kompanie Circa verzaubert Stadtgestresste und andere Liebhaber des schönen Anblicks mit ihrer Akrobatik. Ein Abend voller wunderbarer Körperkunst.
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„Du brauchst meine Liebe nicht“: Jürgen Kuttner und Forster Wutbürger proben den Tyrannensturz
Das Lausitzfestival stand in der Kritik, teuer und abgehoben zu sein. Jetzt hat es mit Jürgen Kuttners Coriolanus-Revue einen authentischen Ansatz gefunden.
Von Ulrich Seidler
Jens Harzer debütiert mit Wildes „De Profundis“: Intensives Solo am Berliner Ensemble
Jens Harzer debütiert mit Oscar Wildes Brief aus dem Gefängnis „De Profundis“ im Berliner Ensemble. Die Kritik.
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Ist das Klamauk oder Kulturkampf, Herr Hallervorden? Alles Gute zum 90. Geburtstag
Der Schauspieler, Impresario und Meister der Selbstinszenierung Dieter Hallervorden steht an seinem 90. Geburtstag als berühmtester Hypochonder der Theatergeschichte auf der Bühne. Wohl bekomm’s!
Von Ulrich Seidler
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Knackig und fertil auch nach der Menopause: Katja Riemann am Renaissance-Theater
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Große Ballettgeschichte: Im Staatsballett trifft Jiří Kylián auf Crystal Pite und Avantgarde auf Handwerk. Das funktioniert und ist außerdem sehr effektvoll.
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Man sollte Neukölln meiden? Was für ein Quatsch: Kommt alle!
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Oliver Reese: Die Weigel hatte das soziale Gen – auch für ihren Mann
Regisseurin Anja Panse im Gespräch: Hat der Westen den Osten kolonisiert?
Das Stück „Im Osten – Geschichten aus der Sonderzone“ lässt zwei Ost- und zwei Westdeutsche über die Nachwendezeit diskutieren. Ein Interview mit Regisseurin Anja Panse.
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Festival „Performing Exils“: Den Kräften des Todes widerstehen
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In der Deutschen Oper wird ein Stück ohne Handlung, Text und Figuren aufgeführt. Rebecca Saunders gelingt mit „Lash“ ein grandioses Werk zeitgenössischen Musiktheaters.
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Autorentheatertage am DT: Mit der Wut von Volker Lösch gegen das Koma von Jette Steckel
Zum Ende der Autorentheatertage am Deutschen Theater inszeniert Jette Steckel eine Elegie von Dea Loher und Volker Lösch ein Agitprop-Stück von Lothar Kittstein
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Starkes und gedankenreiches Schauspielertheater: Christopher Rüpings Hamburger Inszenierung „Ajax und der Schwan der Scham“ gastiert bei den Autorentheatertagen in Berlin. Die Kritik.
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Im Katzengalopp durch die europäische Aufklärung – Puppentheater vom Feinsten
Hans-Jochen Menzel lässt in der Schaubude die Promis aufmarschieren: Ob Camille Desmoulins, E.T.A. Hoffmann, Andy Warhol oder Arnold Schwarzenegger – der Kater Matou kennt sie alle. Die Kritik.
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Die Theater dieser Stadt waren nach dem Krieg noch schneller arbeitsbereit als die Berliner Zeitung. Auf ihnen wurden Ästhetiken und Utopien verhandelt. Was ist davon übrig geblieben?
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Görlitz bejubelt sein neues Theaterwunder: „Der große Gatsby“ in einer alten Fabrik
Wofür eine Mutter ihre Söhne hergibt: Ein Brecht-Abend aus München beim Theatertreffen