Theater

Schnell gealtert: Sibylle Bergs neuer Monolog im Berliner Ensemble

Inszenierung und Hauptdarsteller betreiben viel Aufwand. Und doch riecht in dem Auftragswerk „Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.“ von Sibylle Berg die Zukunft stark nach 2023.

Gabriel Schneider in „Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.“ von Sibylle Berg im Berliner Ensemble
Gabriel Schneider in „Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.“ von Sibylle Berg im Berliner EnsembleJoerg Brueggemann/Ostkreuz

Eigentlich gilt Sibylle Berg in letzter Zeit ja als eine der scharfsinnigsten Expertinnen in Sachen dystopisches Weiterdenken der Gegenwart. Ihr großer Roman „RCE“ über eine kleine, sozialrevolutionäre Hacker-Bande, die so ausgeklügelt wie furchtlos den kompletten Systemneustart der abgewirtschafteten kapitalistischen Weltordnung in Gang setzt, ist bestes Beispiel dafür. Im vergangenen Jahr machte der Regisseur Kay Voges auf der großen Bühne des Berliner Ensembles ein riesiges Technologie-Spektakel daraus.

Berliner Zeitung

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