Theaterkritik

„Mir senen do – wir sind da“: Lena Brasch und Juri Sternberg zeigen ein Jewsical am Gorki

Die „Eastside-Story“ von Juri Sternburg und Lena Brasch erzählt am Gorki-Theater eine jüdisch-kommunistische Familiengeschichte, die mit der DDR endet. Die Kritik.

Nairi Hadodo, Jasna Fritzi Bauer, Sesede Terziyan (v.l.) spielen drei Schwestern in 
„East Side Story – A German Jewsical“
Nairi Hadodo, Jasna Fritzi Bauer, Sesede Terziyan (v.l.) spielen drei Schwestern in „East Side Story – A German Jewsical“Ute Langkafel

Am Ende wird es auf der Bühne des Gorki-Theaters mal ein bisschen ruhiger. Da treten sie an die Rampe und singen das jiddische Partisanenlied aus dem Warschauer Ghetto. Und plötzlich erwischt es einen doch: „Kumen wet noch undser ojsgebenkte schoh, s'wet a pojk ton undser trot – mir senen do!“ Unsere lang ersehnte Stunde wird noch kommen, unser Tritt wird dröhnen: Wir sind da! Wer würde da nicht applaudieren.

Berliner Zeitung

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