Theaterkritik

In der Schaubühne ist Wohlstandswelt noch in Ordnung und alles „Egal“

In „Egal“, dem neuen Stück von Marius von Mayenburg, handelt ein Paar die harmlosen Zumutungen des bürgerlichen Lebens aus. Dass es doch kalt wurde, war eigentlich keine Absicht.

Hinten glitzert der Kudamm. Marie Burchard und Stefan Stern als Simone und Erik in „Egal“ von Marius von Mayenburg
Hinten glitzert der Kudamm. Marie Burchard und Stefan Stern als Simone und Erik in „Egal“ von Marius von MayenburgGianmarco Bresadola

Erik und Simone wollten doch eigentlich die „Avantgarde“ sein. Das fällt ihnen in dem neuen Schaubühnen-Stück von Marius von Mayenburg „Egal“ mitten im Krisengespräch wieder ein. Die Mittvierziger wollten nicht nur ihren Kindern, sondern „denen da draußen“ und den kommenden Generationen etwas vorleben. Etwas „Revolutionäres“. „Dass wir beide gleich viel machen“, fasst Erik es zusammen.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar