Theaterkritik

Schnauze, du Hippie! Wie schnell „Eine Minute der Menschheit“ im Deutschen Theater vergeht

Anita Vulesica bricht im Deutschen Theater Stanisław Lem auf einen geölten Witz herunter. Seine Metastatistik „Eine Minute der Menschheit“ enthält viele Schrecknisse und einen Trost. Die Kritik

Dr. Crawley (Evamaria Salcher, in Gold) zitiert aus ihrem pornografischen Werk. Die Kollegen Kritiker (Frieder Langenberger, Wiebke Mollenhauer, Moritz Grove und Benjamin Lillie, v.l.) hören zu. Szene aus „Eine Minute der Menschheit“ nach Stanisław Lem im Deutschen Theater
Dr. Crawley (Evamaria Salcher, in Gold) zitiert aus ihrem pornografischen Werk. Die Kollegen Kritiker (Frieder Langenberger, Wiebke Mollenhauer, Moritz Grove und Benjamin Lillie, v.l.) hören zu. Szene aus „Eine Minute der Menschheit“ nach Stanisław Lem im Deutschen TheaterEike Walkenhorst

Mit ein bisschen Abstraktionsvermögen ergeben sich ganz neue Perspektiven. Und eben noch existenzielle Probleme lösen sich in fast nichts auf. Einfach mal einen Schritt zurücktreten und die Dimensionen von Zeit und Raum auf sich wirken lassen: Ach, wie winzig ist der Mensch und wie kurz ist die Frist seines Daseins.

Berliner Zeitung

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