Weihnachten naht, da sucht man auch in der Volksbühne nach dem Heiligen. Und hier kann es nur einen Wegweiser geben: den religionsaffinen Marxisten Pier Paolo Pasolini, der bei seiner unentwegten Suche nach dem Sozialrevolutionären im Heiligen geradewegs bei den Bettelmönchen landete. Und dem Heiligen Franz von Assisi, der Anfang des 13. Jahrhunderts seinen ganzen Reichtum verschenkte. 750 Jahre später machte Pasolini die Filmkomödie „Große Vögel, kleine Vögel“ daraus, und der findige Autor und Regisseur Christian Filips, der vor einem Jahr noch mit der großformatigen Aufbereitung des Adalbert-Goldschmidt-Oratoriums „Die sieben Todsünden“ am Rosa-Luxemburg-Platz aufschlug, hat nun daraus ein munteres Volksbühnen-Krippenspiel à la Rotfront in Assisi gebastelt.

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