Polit-Krise nach Blackout

„Berlin kann sich einen Lügenbold an der Spitze nicht leisten“: Viele sehen Wegners Tage als gezählt an

Politisches Beben in Berlin: Zu Beginn der Stromausfall-Katastrophe war der Regierende Bürgermeister Tennis spielen. Die Reaktionen darauf sind eindeutig.

In der Rolle des Machers: Kai Wegner im Gespräch mit Oliver Schultz (l.) vom Technischen Hilfswerk und Brigadegeneral Horst Busch.
In der Rolle des Machers: Kai Wegner im Gespräch mit Oliver Schultz (l.) vom Technischen Hilfswerk und Brigadegeneral Horst Busch.Jens Kalaene/dpa

Zehn Stunden lang war Berlins Regierender Bürgermeister, Kai Wegner, am Samstag abgetaucht. Auch, als bekannt geworden war, dass die Folgen des Anschlags auf das Stromnetz im Südwesten vor Donnerstag nicht behoben werden können. Glücklicherweise konnte die Stromversorgung inzwischen wiederhergestellt werden. Doch jetzt gibt es nach dem Blackout eine Politikkrise. Wegner, der immer wieder angab, stundenlang wegen des Stromanschlags nur telefoniert zu haben, spielte stattdessen Tennis, von 13 bis 14 Uhr. Das meldete am Mittwochabend der RBB.

Berliner Zeitung

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