Die Kritik an der geplanten Zusammensetzung des künftigen schwarz-roten Kabinetts reißt nicht ab: Zu wenige Ostdeutsche, zu wenig Diversität, zu geringe fachliche Qualifikation – so lauten zentrale Vorwürfe. Doch es geht noch weiter: Friedrich Merz habe, so formulierte es etwa Jakob Blasel, Sprecher der Grünen Jugend, auf der Plattform X, ein „Lobbykabinett“ zusammengestellt. „Die Wirtschaftslobby hat in der Regierung nichts zu suchen“, ergänzte er. Ähnliche Töne sind auch aus anderen Teilen der designierten Opposition zu hören. Doch wie berechtigt sind diese Vorwürfe? Mindestens vier Personalien stehen bereits in der Kritik – ihnen wird eine Nähe zu Lobbyinteressen nachgesagt.

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