Spätestens bei Nord Stream wurde deutlich, wie verwundbar Deutschland ist, wenn kritische Energieinfrastruktur nicht unter eigener Kontrolle steht. Die Lehre daraus blieb lange aus.
Mit dem Verkauf des Tanklager- und Pipelinebetreibers TanQuid an den US-Konzern Sunoco am 16. Januar schien sich dieses Muster fortzusetzen: Erneut gerieten zentrale Teile der deutschen Öl- und Treibstoffinfrastruktur mittelbar in ausländische Hand, denn TanQuid besitzt einen 49-Prozent-Anteil an einer Fernleitungsbetriebsgesellschaft (FBG) mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Hinter Sunoco steht zudem Kelcy Warren, ein enger Verbündeter und Großspender von US-Präsident Donald Trump.

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