Geheimdienst

Auf den Spuren der mutmaßlichen Russland-Spionin von Berlin: „Sie wollte immer berühmt werden“

Botschaften, Politiker, Champagner: Ilona W. bewegte sich in diplomatischen Kreisen. Das zelebrierte sie digital – und täuschte gleichzeitig ein normales Leben im Südwesten der Hauptstadt vor.

LinkedIn-Profilfoto der mutmaßlichen Quelle russischer Geheimdienste
LinkedIn-Profilfoto der mutmaßlichen Quelle russischer GeheimdiensteScreenshot LinkedIn / Berliner Zeitung

Starker, russisch klingender Akzent, bunter Mantel, rote Haare – wer Ilona W. begegnete, erinnert sich an eine auffällige Erscheinung. Sie redete viel, oft ungebremst, dann schwieg sie wieder. Bilder und Videos zeigen sie auf Empfängen, inmitten von Politikern, Diplomaten und Aktivisten. Doch jetzt ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen sie: Verdacht auf Spionage. Wie passt ein scheinbar alltägliches Leben in Berlin zu einem Fall, der nun die Sicherheitsbehörden beschäftigt?

Berliner Zeitung

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