222 Seiten Anklage

Prozess gegen „Sächsische Separatisten“ beginnt: Anwalt fordert Einstellung des Verfahrens

Heute beginnt in Dresden der Mammutprozess gegen die „Sächsischen Separatisten“. Der Anwalt des Hauptangeklagten fordert die Einstellung des Verfahrens.

Polizisten bringen mutmaßliche Mitglieder der „Sächsischen Separatisten“ im November 2024 zum Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof.
Polizisten bringen mutmaßliche Mitglieder der „Sächsischen Separatisten“ im November 2024 zum Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof.Rene Priebe

Seit 10 Uhr macht die Bundesrepublik Deutschland in Dresden acht jungen Männern den Prozess. Ihnen wird vorgeworfen, unter dem Namen „Sächsische Separatisten“ (SS) eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet zu haben. Der Familienvater und Handwerksmeister Kurt Hättasch soll sogar einen Mordversuch an einem Polizisten verübt haben (die Berliner Zeitung berichtete). Strafrechtsexperten bezweifeln allerdings die Stichhaltigkeit der Anklage zumindest in diesem konkreten Fall.

Berliner Zeitung

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