Geopolitische Machtverschiebung

Großbritanniens China-Wende: Starmer sucht Nähe zu Peking

Der Besuch von Premier Keir Starmer in Peking markiert eine überraschende Wende im Verhältnis zu China und wirft Fragen zur Zukunft des transatlantischen Bündnisses auf.

Keir Starmer und Chinas Staatschef Xi Jinping bei ihrem Treffen in Peking – der erste Besuch eines britischen Premierministers seit acht Jahren.
Keir Starmer und Chinas Staatschef Xi Jinping bei ihrem Treffen in Peking – der erste Besuch eines britischen Premierministers seit acht Jahren.Carl Court/Pool Getty/AP

Nach Jahren der Eiszeit sucht Großbritannien wieder die Nähe zu China. Der viertägige Besuch von Premierminister Keir Starmer in Peking – der erste eines britischen Regierungschefs seit acht Jahren – gilt als deutlichstes Signal einer Annäherung. Nach einem Gespräch mit Chinas Staatschef Xi Jinping sprach Starmer von „guten und starken Beziehungen“. Beide Seiten kündigten an, ein „neues Kapitel“ aufzuschlagen.

Berliner Zeitung

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