Ai Weiwei ist der berühmteste Künstler Chinas. Bevor er 2015 China Richtung deutsches Exil verließ, hatte man ihm seinen Pass entzogen, er stand unter Hausarrest. 2011 war er fast drei Monate lang in einer Zelle an einem unbekannten Ort festgehalten worden. 2018 wurde auf Anweisung der Behörden sein Atelier bei Peking zerstört. Jahre seiner Kindheit verbrachte Ai Weiwei mit seinem Vater, dem Dichter Ai Qing, in einer Erdhöhle. Der von Mao Tse-tung zunächst geschätzte Dichter war bald nach Ai Weiweis Geburt 1957 zum „Rechtsabweichler“ erklärt und aus Peking in eine abgelegene Provinz verbannt worden. Nun war Ai Weiwei zum ersten Mal seit 2015 wieder in China, vom 12. Dezember 2025 bis zum 2. Januar 2026. Wir befragten ihn per Mail zu seiner Reise.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
