Illegale Migration

Kontrollen an der Grenze: Von der Schwierigkeit, kriminelle Schleuser zu fassen

Die Berliner Zeitung begleitete Bundespolizisten beim Kampf gegen illegale Migration in Frankfurt (Oder). Das Ergebnis der Grenzkontrollen ist erstaunlich.

An der Frankfurter Stadtbrücke beobachten die Bundespolizisten die Fahrzeuge, die aus Słubice kommen.
An der Frankfurter Stadtbrücke beobachten die Bundespolizisten die Fahrzeuge, die aus Słubice kommen.Markus Wächter/Berliner Zeitung

In Frankfurt an der Oder treffen die Polizisten auf die halbe Welt. Leute aus der Türkei, aus Afghanistan, Indien und Ghana kommen zu Fuß über die Brücke von Polen nach Deutschland. Autos aus Kiew, Wrocław und Königs Wusterhausen fahren an den wachen Augen der Ordnungshüter vorbei. Die Stadtbrücke, vor der sie stehen, überspannt die Oder und die Grenze zwischen Frankfurt und Słubice.

Voriges Jahr, im Oktober 2023, führte Deutschland stationäre Grenzkontrollen an der Grenze zu Polen, Tschechien und der Schweiz ein in der Hoffnung, die unkontrollierte Masseneinwanderung in den Griff zu bekommen. Seit September müssen Einreisende an allen deutschen Grenzen damit rechnen, kontrolliert zu werden. Keine gute Nachricht für Trucker, Tagestouristen und Menschenschleuser.

Berliner Zeitung

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