Baustelle frisst Berlins Herz

Angsträume und Geisterbahnhof: Was sich hinter der 70-Millionen-Sanierung am Alexanderplatz verbirgt

Die Läden am Alex schließen lange vor Baubeginn. Steckt hinter der Millionen-Sanierung ein Plan zur Verdrängung? Die Hintergründe zum radikalen Umbau der Bahn.

Auf dem Alex herrscht reges Treiben. Doch damit könnte es bald vorbei sein: Die Bahn lässt alle Bahnhofsgeschäfte schließen – wegen Sanierungsarbeiten. Doch ist das der wahre Grund?
Auf dem Alex herrscht reges Treiben. Doch damit könnte es bald vorbei sein: Die Bahn lässt alle Bahnhofsgeschäfte schließen – wegen Sanierungsarbeiten. Doch ist das der wahre Grund?IMAGO/Sabine Gudath

Der Bahnhof am Alexanderplatz ist kein gewöhnlicher Ort. Er zählt zu den traditionsreichsten Geschäftszentren der Hauptstadt und ist zugleich ein außergewöhnliches bauliches Manifest der DDR – und zeugt als solches von einer Zeit, als der Alexanderplatz noch das pulsierende Zentrum Ost-Berlins war und Menschen aus nah und fern anzog.

Seit dem Mauerfall hat sich dort vieles verändert, doch manches ist auch gleich geblieben: Noch immer ist der Alexanderplatz ein beliebter Treffpunkt vieler Berliner, trotz vieler sanierungswürdiger Ecken. Auch die Bahnhofsgeschäfte erfreuen sich großer Beliebtheit – vom urigen Blumenladen über kleine Imbisse bis hin zur Theaterkasse.

Berliner Zeitung

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