Bodenkongress

Investoren kaufen ostdeutsche Äcker auf – Bodo Ramelow warnt: „Katastrophe“

In Thüringen reden Bauern und Politiker über den Ausverkauf von Äckern und den Verlust regionaler Kontrolle. Warum der Streit um Boden beim Einkauf im Supermarkt beginnt.

Wie schützt man landwirtschaftliche Flächen vor Spekulation? Darüber wurde auf dem Bodenkongress in Thüringen diskutiert.
Wie schützt man landwirtschaftliche Flächen vor Spekulation? Darüber wurde auf dem Bodenkongress in Thüringen diskutiert.Jochen Eckel/imago

Im deutschen Supermarkt wirkt die Landwirtschaft wie ein Selbstläufer: Milch, Brot, Fleisch oder Kartoffeln sind scheinbar selbstverständlich verfügbar. Tatsächlich tobt dahinter ein harter Kampf um Boden und die Marktmacht des Einzelhandels.

„Sie haben die Landwirtschaftsflächen geholt – und die Höfe wie Schrott in der Landschaft liegen lassen“, sagt Bodo Ramelow (Linke), Bundestagsvizepräsident und früherer Thüringer Ministerpräsident, am Freitagabend auf dem Bodenkongress in Thüringen mit Blick auf außerlandwirtschaftliche Investoren, die Ackerland in Deutschland aufkaufen.

Berliner Zeitung

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