Landtagswahlen

Das Ende der Ost-Ausrede: Warum die AfD jetzt im Westen triumphiert und wer ihr dabei hilft

Die AfD punktet nicht mehr nur dort, wo Probleme am größten sind. Ihr Erfolg im Westen zeigt: Angst, Wahrnehmung und politische Debatten wirken stärker als reale Entwicklungen.

Der AfD-Spitzenkandidat Jan Bollinger mit den AfD-Bundesvorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel
Der AfD-Spitzenkandidat Jan Bollinger mit den AfD-Bundesvorsitzenden Tino Chrupalla und Alice WeidelChris Emil Janssen/IMAGO

Am Sonntag ist die AfD in Rheinland-Pfalz auf fast 20 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen und 24 der 105 Sitze im Landesparlament gekommen – das beste Ergebnis, das die Partei je in Westdeutschland erreichte. Nach Hessen, wo sie schon 2023 auf 18,4 Prozent der abgegebenen Stimmen kam, und Baden-Württemberg, wo sie mit knapp 19 Prozent ihr Wahlergebnis von 2021 verdoppelte, ist das nun schon das dritte westdeutsche Bundesland, in dem die AfD dauerhaft und zweistellig in einem Landesparlament vertreten ist.

Berliner Zeitung

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