Dramatisch. Anders lässt sich die aktuelle Situation in Odessa nicht beschreiben. Die Hafenstadt am Schwarzen Meer erlebt derzeit eine ihrer angespanntesten Phasen seit Beginn des russischen Angriffskriegs – jene Stadt, die eigentlich für ihre Nonchalance und die Gleichgültigkeit dem Krieg gegenüber bekannt war.
Was sich in den vergangenen Wochen, und erneut in den vergangenen Nächten, ereignet hat, folgt aber einem klar erkennbaren Muster: Russland greift nicht nur die Stadt selbst an, sondern gezielt jene Infrastruktur, die Odessa mit dem Rest der Ukraine und mit Europa verbindet. Es ist ein Krieg gegen Verkehrsadern, Energieversorgung – und damit gegen den Alltag der Menschen.

Mit einem Abo weiterlesen
- Zugriff auf alle B+ Inhalte
- Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
- Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein B-Plus? Melden Sie sich an
Doch lieber Print? Hier geht's zum Abo Shop
