Abgestürztes Flugzeug

Abschuss ohne Konsequenzen: Warum der Konflikt zwischen Russland und Aserbaidschan erneut eskaliert

Moskau weigert sich, die Verantwortlichen für den Tod von 38 Menschen beim Flugzeugabsturz im Dezember 2024 zu bestrafen. In Baku zeigt man sich daraufhin erzürnt. Was sind die Hintergründe?

Kremlchef Wladimir Putin und der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew kennen sich seit vielen Jahren. Putin ist seit 2000 an der Macht, Alijew seit 2003.
Kremlchef Wladimir Putin und der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew kennen sich seit vielen Jahren. Putin ist seit 2000 an der Macht, Alijew seit 2003.Grigory Sysoev/imago

In dieser Woche verbreiteten aserbaidschanische Medien ein Schreiben von Alexander Bastrykin, dem Vorsitzenden des russischen Ermittlungskomitees, an die Generalstaatsanwaltschaft Aserbaidschans. Darin kündigt er die Einstellung der strafrechtlichen Ermittlungen zum Absturz eines aserbaidschanischen Passagierflugzeugs im Dezember 2024 an, das von russischen Luftabwehrsystemen beschossen worden war. Bei dem Unglück kamen 38 Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar