Kriegsvorbereitung

Krisenszenarien: So werden Berliner Kliniken auf Krieg gegen Russland vorbereitet

Der „Rahmenplan Zivile Verteidigung“ sieht unter anderem Triage zugunsten des Militärs vor. Ärzte warnen: „Die Zivilbevölkerung kommt ganz zum Schluss“.

Ein Bundeswehr-Arzt kümmert sich im mobilen Feldkrankenhaus der Bundeswehr um einen Patienten.
Ein Bundeswehr-Arzt kümmert sich im mobilen Feldkrankenhaus der Bundeswehr um einen Patienten.Boris Roessler/dpa

Die Vorbereitungen für einen Krieg gegen Russland laufen auf Hochtouren. Die Bundesregierung will das Land so schnell wie möglich kriegstüchtig machen und investiert dafür Rekordsummen in die Aufrüstung der Bundeswehr. Auch einen neuen Wehrdienst hat die schwarz-rote Koalition von Bundeskanzler Friedrich Merz bereits beschlossen.

Parallel dazu wird die sogenannte Zivile Verteidigung vorangetrieben. Im Zentrum stehen die Krankenhäuser, die im Kriegsfall nach Angaben der Bundeswehr täglich bis zu 1000 verwundete Soldaten versorgen müssten. Allein Berlin hätte die Aufgabe, 100 verletzte Soldaten pro Tag aufzunehmen.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar