Die russische Regierung diskutiert offenbar über Vorschläge zu einer engeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit den USA, darunter eine Rückkehr zum Dollar-Zahlungssystem. Das geht aus einem hochrangigen Memo hervor, das in diesem Jahr verfasst wurde und von dem Portal Bloomberg nach eigenen Angaben eingesehen werden konnte.
Das Dokument umfasst demnach sieben Punkte, in denen Moskau nach einem möglichen Friedensabkommen für die Ukraine Überschneidungen zwischen russischen und amerikanischen Wirtschaftsinteressen sieht. Im Mittelpunkt steht dabei Russlands Rückkehr zum Dollar-Zahlungssystem, möglicherweise auch für russische Energietransaktionen. Solch ein Schritt würde laut Bloomberg eine „erstaunliche Kehrtwende der Kreml-Politik und möglicherweise eine dramatische Umwälzung des globalen Finanzwesens“ bedeuten.

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