Während des Überraschungsbesuchs von Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Kiew soll es zu einem Luftalarm gekommen sein. Die Armee warnte am frühen Dienstagnachmittag vor der „Gefahr einer ballistischen Rakete“, während Sirenen in der Hauptstadt heulten. Ob diese Rakete tatsächlich irgendwo explodierte, war zunächst unklar.
Wie ein am Dienstag von Wolodymyr Selenskyj veröffentlichtes Video zeigte, legten Rutte und der ukrainische Präsident Blumen an einem Mahnmal in Kiew nieder, das an die während des russischen Angriffskrieges getöteten ukrainischen Soldaten erinnert.
Angriffe auf Kiew: Weltkriegsmahnmal beschädigt
Ruttes Besuch steht im Licht der jüngsten russischen Angriffe auf mehrere zivile Ziele wie Energieanlagen. In der Nacht zum Dienstag hatte Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew mit schweren Bombardements überzogen. US-Präsident Donald Trump hatte erst kürzlich behauptet, Russlands Präsident Wladimir Putin habe auf sein Ersuchen hin die Angriffe wegen der extremen Kälte pausiert. Die Feuerpause scheint nun beendet zu sein.
Bei den schweren Bombardements auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sowie Charkiw wurde auch das große Weltkriegsmahnmal „Mutter-Heimat“ beschädigt, teilte die ukrainische Kulturministerin auf X mit.
It is important that the @SecGenNATO is with us in Ukraine at such a brutal moment of this war, when the Russians have once again disregarded the efforts of the American side.
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) February 3, 2026
Today, Russia carried out a record strike in terms of the use of ballistic missiles. There were 28… pic.twitter.com/cT34kYUf2R
Die Ukraine, Russland und die USA sollen am Mittwoch in Abu Dhabi zu einer erneuten Verhandlungsrunde zusammenkommen. Die USA fungieren als Vermittler in den Gesprächen um eine Beendigung des Krieges in der Ukraine. Russland verlangt als Bedingung unter anderem die Abtretung weiterer ukrainischer Gebiete sowie den Verzicht Kiews auf einen Nato-Beitritt.


