Fußball

Fussballfinale bleibt in Berlin: Olympiastadion bekommt modernisierten Einlassbereich

Das Land Berlin und der DFB haben einen neuen Rahmenvertrag unterzeichnet. Die Austragung des Endspiels bleibt in der Hauptstadt. Olympiastadion erhält verbesserte Einlassbereiche.

Das DFB-Pokalfinale findet bis 2030 im Olympiastadion statt. Berlin und der DFB haben den Vertrag unterzeichnet.
Das DFB-Pokalfinale findet bis 2030 im Olympiastadion statt. Berlin und der DFB haben den Vertrag unterzeichnet.Soeren Stache

Das Berliner Olympiastadion bleibt für weitere fünf Jahre die Heimat des DFB-Pokalfinales. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und das Land Berlin haben einen entsprechenden Rahmenvertrag unterzeichnet, der die Austragung des traditionsreichen Endspiels bis mindestens 2030 festschreibt. Der Vertrag wäre dieses Jahr ausgelaufen. Dann hätte auch in einer anderen Stadt das Finale stattfinden können.

Die Unterzeichnung erfolgte im Bärensaal der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. DFB-Präsident Bernd Neuendorf erklärte: „Das Endspiel im Olympiastadion steht für Tradition, Emotion und sportliche Exzellenz – Werte, die den Pokal so einzigartig machen.“ Mit der Verlängerung wolle man den Fans weiterhin ein unvergleichliches Erlebnis bieten.

DFB-Generalsekretär Holger Blask betonte auch die wirtschaftliche Dimension. Das Finale sei ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für den deutschen Fußball und die Stadt Berlin.

Umbauarbeiten im Olympiastadion für besseren Zugang

Im Zuge der Vertragsverlängerung wird die Stadioninfrastruktur verbessert. Der Einlass Süd soll ausgebaut werden, um Wartezeiten zu reduzieren. Geschäftsführer Rohwedder teilte mit, dass „die Einlasssituation  mit der Verlegung und Erweiterung des bestehenden dritten Eingangs am Südtor nachhaltig verbessert würde.“

Seit 1985 ist das Olympiastadion ununterbrochen Austragungsort des Pokalfinales der Männer.