Leere Gleise, verwaiste Haltestellen, geschlossene U-Bahnhöfe – und das alles bei minus neun Grad Celsius. Der Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) trifft auf vor Kälte bibbernde und auf glatten Gehwegen schlitternde Menschen, die in dieser Frostperiode schon einiges durchgemacht haben. Zwar soll der Ausstand am Dienstag um 2.59 Uhr enden. Doch die Gewerkschaft Verdi schließt nicht aus, dass es im Winter weitere Arbeitsniederlegungen bei der BVG geben wird. Schon jetzt ist klar: Dieser Tarifstreit ist in vielerlei Hinsicht besonders.