Vulkangruppe

Klein, konspirativ, misstrauisch: Warum es so schwer ist, linksextreme Terror-Gruppen zu fassen

18 Anschläge soll die „Vulkangruppe“ schon ungestraft verübt haben. Jetzt versucht es die Polizei mit Peilsendern, V-Leuten und Observationen.

Ein Fahndungsplakat des Bundeskriminalamt zum Stromausfall vom 3. Januar im Berliner Südwesten.
Ein Fahndungsplakat des Bundeskriminalamt zum Stromausfall vom 3. Januar im Berliner Südwesten.DAVIDS

Eine Million Euro Belohnung hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CDU) ausgesetzt für Hinweise, die zur Aufklärung des Anschlags auf die Stromversorgung im Berliner Südwesten führen. Die Belohnung ist aber nur bis zum 24. Februar befristet – laut Innenministerium aus ermittlungstaktischen Gründen.

Die Generalbundesanwaltschaft, die die Ermittlungen wegen Terror übernommen hat, geht davon aus, dass linksextremistische Öko-Anarchisten die Tat am Morgen des 3. Januar verübt haben. Damals explodierten mehrere Brandsätze an einer Kabelbrücke, wodurch ein Kurzschluss die Stromversorgung für rund 45.000 Haushalte und rund 2.200 Gewerbebetriebe in Steglitz-Zehlendorf bis zu fünf Tage lahmlegte.

Berliner Zeitung

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