Debatte

Serhij Zhadan: „Es ist wichtig, im Krieg nicht seine Identität zu verlieren“

Serhij Zhadan und der Historiker Karl Schlögel treffen in Berlin aufeinander. Sie sprechen über den Krieg, Putin und die Gewalt der russischen Armee.

Serhij Zhadan (l.) im Gespräch mit Karl Schlögel in der Berliner Akademie der Künste am Pariser Platz
Serhij Zhadan (l.) im Gespräch mit Karl Schlögel in der Berliner Akademie der Künste am Pariser PlatzJordis Antonia Schlösser/Ostkreuz

So etwas hört man selten von einem Podium: „Die Frage ist mir zu schwer.“ Der Historiker Karl Schlögel wird bei einem Gespräch in der Akademie der Künste von der Moderatorin gefragt, wie er sich die ausufernde Gewalt der russischen Armee in der Ukraine erkläre. Er sitzt zusammen mit dem ukrainischen Dichter und Musiker Serhij Zhadan vorn, der auf Fronturlaub nach Deutschland gekommen ist.

Berliner Zeitung

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