Mit dem prestigeträchtigen Flüssigerdgasprojekt Arctic LNG 2 in der Arktis wollte Russland ursprünglich jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen Gas exportieren. Selbst die Bundesregierung hatte eine Beteiligung an dem Vorhaben vor einigen Jahren ernsthaft geprüft. Doch nach dem russischen Angriff auf die Ukraine verhängten die USA im November 2023 Sanktionen gegen das Projekt – und brachten es zum Erliegen.
Jetzt unternimmt der Betreiber des Terminals, der mehrheitlich zum privaten LNG-Exporteur Novatek gehört, offenbar erneut einen Versuch, seine Exporte trotz der Sanktionen wieder aufzunehmen. Zum ersten Mal seit Oktober 2024 wurde ein LNG-Schiff am Terminal Arctic LNG 2 gesichtet, das auf der Gydan-Halbinsel im russischen autonomen Kreis der Jamalo-Nenzen in Nordwestsibirien liegt. Das berichtet die amerikanische Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Schiffsverfolgungsdaten und Satellitenbilder.

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