Russland hat letzte Woche mit dem Staatskonzern Rosatom den Bau des neuen Atomkraftwerks Paks II in Ungarn gestartet. Das Projekt basiert auf Verträgen aus den Jahren 2014 und 2015, also aus einer Zeit lange vor dem russischen Angriff auf die Ukraine. Besonders heikel: Auch deutsche Technik ist beteiligt.
Siemens Energy liefert für Paks II konventionelle Komponenten für den Kraftwerksbetrieb. Damit stellt sich die konkrete Frage: Kann Deutschland diese Lieferungen heute überhaupt noch stoppen – oder sind Berlin die Hände gebunden?