Wirtschaft

Gaskonzern VNG kritisiert Umgang mit Ostdeutschland: „Kommt zu schlecht weg“

Stärkstes Unternehmen im Osten, trotz schwerer Krisen. Die VNG AG ist bei der deutschen Energiewende stark gefordert. Ein Gespräch mit Finanzvorstand Bodo Rodestock.

Unser Interviewpartner und Finanzvorstand der VNG AG, Bodo Rodestock (rechts), neben Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) bei einer Führung durch den VNG-Gasspeicher neben dem Energiepark Bad Lauchstädt.
Unser Interviewpartner und Finanzvorstand der VNG AG, Bodo Rodestock (rechts), neben Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) bei einer Führung durch den VNG-Gasspeicher neben dem Energiepark Bad Lauchstädt.Jan Woitas/dpa

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Energiewirtschaft in Deutschland vor extreme Herausforderungen gestellt. Auch die VNG AG, eines der größten ostdeutschen Unternehmen mit Sitz in Leipzig, wurde hart von der Energiekrise getroffen und musste sich zum Teil neu erfinden. Trotzdem konnte sie den Kopf aus der Schlinge ziehen – und das, anders als mancher Konkurrent, ohne staatliche Hilfen.

Wie hat die VNG das geschafft? Welche Rollen spielen Flüssigerdgas (LNG) und Wasserstoff für die Energie der Zukunft? Und was kommt beim Thema Energieversorgung noch auf Deutschland zu?

Ein Gespräch mit dem Finanzvorstand der VNG, Bodo Rodestock, über Kooperationen mit Russland, höhere Energiepreise in den kommenden Jahren und den öffentlichen Umgang mit Ostdeutschland.

Berliner Zeitung

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