Im Herbst warnte der Landwirt Reiko Wöllert von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) im Interview mit der Berliner Zeitung vor einem „Ausverkauf“ der deutschen Landwirtschaft. Wenige Monate später griff auch EU-Agrarkommissar Christophe Hansen die Kritik auf und sagte, Fördergelder müssten bei den Landwirten ankommen, „die auf dem Acker stehen“, nicht bei Großinvestoren oder bloßen Landbesitzern.
Auf dem aktuell stattfindenden Bodenkongress in Apolda (Thüringen) hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft gemeinsam mit Partnern wie dem Netzwerk Flächensicherung zu Debatten rund um das Thema Ackerverkäufe geladen. Am ersten Tag des Kongresses wurden sogenannte Share-Deals wie der Verkauf der Deutschen Agrar Holding an den australischen Investor Igneo Infrastructure Partners stark kritisiert – und als Beispiel für eine Entwicklung angeführt, die viele Betriebe seit Jahren bedrängt.

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