Die Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen haben gezeigt, wie unzufrieden die Ostdeutschen mit der Politik etablierter Parteien sind. Die AfD feiert Erfolge, aber auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) wurde in beiden Bundesländern zweistellig (Sachsen: 11,8 Prozent; Thüringen: 15,8 Prozent).
Da die CDU in Sachsen grundsätzlich nicht mit der erstarkten AfD zusammenarbeiten will und in Thüringen eine Kooperation mit den Rechtspopulisten ausgeschlossen wird, könnte dem BSW wohl in beiden Koalitionsverhandlungen die Rolle des Königsmachers zukommen. Es stellt sich die Frage: Was bringt die Partei der promovierten Ökonomin Sahra Wagenknecht der Wirtschaft beider Länder?

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