Wohnen

Heizkosten in Berlin und Brandenburg explodiert: Aber Ostdeutsche sind sparsamer

Laut einer DIW-Studie sind die Heizkosten 2023 trotz Ampel-Gaspreisbremse stark gestiegen. Beim Verbrauch gibt es aber große regionale Unterschiede.

Auch 2023 sind die Heizkosten für Privatpersonen in Deutschland stark gestiegen – trotz Gaspreisbremse.
Auch 2023 sind die Heizkosten für Privatpersonen in Deutschland stark gestiegen – trotz Gaspreisbremse.Westend61/imago

Die Heizkosten für Mietwohnungen sind laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) 2023 deutlich gestiegen. „Wer im vergangenen Jahr gedacht hat, die Energiepreiskrise sei überstanden, hat sich geirrt“, heißt es im sogenannten Wärmemonitor des DIW.

Demnach zahlten die Haushalte in Deutschland trotz Gaspreisbremse rund 31 Prozent mehr als noch 2022. Somit war der Preisanstieg kaum geringer als im ersten Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, als die Preise um 33 Prozent stiegen.

Berliner Zeitung

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