Vier Partien in der Fußball-Bundesliga stehen für den 1. FC Union Berlin noch auf dem Programm, bevor im März die letzte Länderspielpause dieser Saison ansteht. Die Köpenicker spielen in Mönchengladbach (Sonnabend, 15.30 Uhr), gegen Bremen (8. März, 17.30 Uhr), in Freiburg (15. März, 17.30 Uhr) und beim FC Bayern (21. März, 15.30 Uhr). Unter Umständen also auch vier Gelegenheiten für Livan Burcu, noch mal nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen.
Der 21-Jährige gehört bei den Köpenickern zwar aktuell nicht zum Stammpersonal, trotzdem haben die Verantwortlichen der türkischen Nationalmannschaft schon Kontakt zum gebürtigen Frankfurter aufgenommen. Nachdem Tunesiens Co-Trainer Michael Hefele beim zurückliegenden 1:0-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen Mittelfeldspieler Rani Khedira beobachtet hatte, könnte aus den Reihen von Union mit Burcu also ein weiterer Neu-Nationalspieler kommen.
Bislang kam der Offensivspieler siebenmal für die türkische U21-Nationalmannschaft zum Einsatz, erzielte dabei einen Treffer. Bei einer Nominierung von Nationaltrainer Vincenzo Montella würde Burcu direkt rund um die wichtigsten Begegnungen der vergangenen Jahre Nationalmannschaftsluft schnuppern. Am 26. März geht es für die Türkei gegen Rumänien im Halbfinale der europäischen WM-Playoffs um ein Ticket fürs Endspiel. Dort würde dann fünf Tage später der Sieger aus der Begegnung zwischen der Slowakei und Kosovo warten. Nur eine dieser vier Nationen qualifiziert sich für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada im Sommer.
Turin und Straßburg zeigen Interesse an Livan Burcu
Burcu war vor eineinhalb Jahren für 300.000 Euro vom SV Sandhausen in die Hauptstadt gewechselt, wurde im Zuge dieses Transfers für eine Spielzeit an Zweitligist 1. FC Magdeburg verliehen. Dort gelang ihm unter Trainer Christian Titz der Durchbruch. 32 Spiele waren es am Ende, in denen er drei Treffer selbst erzielte und neun weitere vorbereitete.


