Drei Tage vor Heiligabend 2024 trainierte Bo Svensson zum bislang letzten Mal in der Fußball-Bundesliga. Der Däne sah, wie sein damaliger Klub 1. FC Union Berlin mit 1:4 bei Werder Bremen unterlag. Kurz darauf wurde er bei den Köpenickern entlassen, die Pleite an der Weser war letztlich nur der Gipfel einer anhaltenden Negativserie.
Nun könnte der 46-Jährige ins deutsche Fußball-Oberhaus zurückkehren – ausgerechnet zu Werder. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, will der Tabellen-15. Svensson als Nachfolger des gerade entlassenen Horst Steffen holen. Der hatte zwar am Wochenende über einen ganz späten Punktgewinn gegen Borussia Mönchengladbach jubeln dürfen. Das 1:1 konnte seinen Arbeitsplatz nach etlichen enttäuschenden Ergebnissen zuvor aber nicht retten.
Svensson war zwischenzeitlich auch als potenzieller Nachfolger von Daniel Farke bei Premier-League-Aufsteiger Leeds United gehandelt worden. Der deutsche Coach konnte sich Ende des vergangenen Jahres mit mehreren unerwarteten Siegen aber im Amt halten. Mittlerweile hat Leeds sechs Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, ein Trainerwechsel ist gerade kein Thema mehr.
Ein Knackpunkt bei den Verhandlungen könnte noch Svenssons Bedingung werden, seine eigenen Co-Trainer mitbringen zu wollen. Babak Keyhanfar und Tijan Nije assistierten ihm schon bei Union, sollen dies auch in Zukunft tun. In Bremen traf der Rauswurf am Sonntag wiederum nur Steffen. Seine bisherigen Co-Trainer Christian Groß und Raphael Duarte sollen dem Verein in gleicher Funktion erhalten bleiben.


