Wiedersehen im März?

1. FC Union Berlin: Ex-Trainer Bo Svensson soll bei Werder Bremen übernehmen

Mehr als ein Jahr nach seiner Entlassung beim 1. FC Union Berlin ist Bo Svensson noch immer ohne Trainerjob. Das könnte sich nun ändern.

Bo Svensson im Bremer Weserstadion: ein Bild, das es in Zukunft öfter geben könnte.
Bo Svensson im Bremer Weserstadion: ein Bild, das es in Zukunft öfter geben könnte.IMAGO/Michael Taeger

Drei Tage vor Heiligabend 2024 trainierte Bo Svensson zum bislang letzten Mal in der Fußball-Bundesliga. Der Däne sah, wie sein damaliger Klub 1. FC Union Berlin mit 1:4 bei Werder Bremen unterlag. Kurz darauf wurde er bei den Köpenickern entlassen, die Pleite an der Weser war letztlich nur der Gipfel einer anhaltenden Negativserie.

Nun könnte der 46-Jährige ins deutsche Fußball-Oberhaus zurückkehren – ausgerechnet zu Werder. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, will der Tabellen-15. Svensson als Nachfolger des gerade entlassenen Horst Steffen holen. Der hatte zwar am Wochenende über einen ganz späten Punktgewinn gegen Borussia Mönchengladbach jubeln dürfen. Das 1:1 konnte seinen Arbeitsplatz nach etlichen enttäuschenden Ergebnissen zuvor aber nicht retten.

Svensson war zwischenzeitlich auch als potenzieller Nachfolger von Daniel Farke bei Premier-League-Aufsteiger Leeds United gehandelt worden. Der deutsche Coach konnte sich Ende des vergangenen Jahres mit mehreren unerwarteten Siegen aber im Amt halten. Mittlerweile hat Leeds sechs Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, ein Trainerwechsel ist gerade kein Thema mehr.

Ein Knackpunkt bei den Verhandlungen könnte noch Svenssons Bedingung werden, seine eigenen Co-Trainer mitbringen zu wollen. Babak Keyhanfar und Tijan Nije assistierten ihm schon bei Union, sollen dies auch in Zukunft tun. In Bremen traf der Rauswurf am Sonntag wiederum nur Steffen. Seine bisherigen Co-Trainer Christian Groß und Raphael Duarte sollen dem Verein in gleicher Funktion erhalten bleiben.

Bremen gastiert zwischen dem 6. und 8. März in Berlin

Sollte Svensson tatsächlich das Amt in Bremen übernehmen, würde es schon am Wochenende zwischen dem 6. und 8. März zu einem brisanten Wiedersehen kommen. Da nämlich gastieren die Hanseaten im Stadion An der Alten Försterei. Die genaue Terminierung durch die DFL soll es noch in dieser Woche geben. Dies betrifft im Übrigen auch das Union-Heimspiel gegen den FC St. Pauli (2.–4. April) und die Auswärtsspiele beim SC Freiburg (13.–15. März) und in München beim FC Bayern (20.–22. März).