Rückgang nach Rekordjahren

Deutsche Rüstungsexporte: „Platz vier bei dem Export des Todes“

Nach zwei Rekordjahren gehen die deutschen Rüstungsexportgenehmigungen zurück. Amnesty fordert mehr Transparenz – das International Peace Bureau sieht trotz Rückgangs keine Trendwende.

Langfristig betrachtet, steigen die Waffenexporte, so argumentieren Kritiker.
Langfristig betrachtet, steigen die Waffenexporte, so argumentieren Kritiker.Peter Steffen/dpa

Die Genehmigungen für deutsche Rüstungsexporte sind 2025 nach zwei Rekordjahren deutlich zurückgegangen. Vom 1. Januar bis zum 8. Dezember 2025 genehmigte die Bundesregierung die Ausfuhr von Waffen und anderen Rüstungsgütern im Wert von 8,4 Milliarden Euro. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Linke-Abgeordneten Ulrich Thoden hervor. In den beiden Vorjahren hatte der Umfang der genehmigten Lieferungen mit 13,33 Milliarden Euro (2024) und 12,15 Milliarden Euro (2023) Höchststände erreicht.

Berliner Zeitung

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