Ukraine-Krieg

Vier Jahre Ukraine-Krieg: Warum 2026 kein Jahr des Friedens wird

Vier Jahre nach Kriegsbeginn wächst die Hoffnung auf einen Waffenstillstand. Doch Putins Forderungen und westliche Interessen stehen echtem Frieden im Weg. Ein Kommentar.

Vier Jahre nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ringen Moskau, Kiew und der Westen um Verhandlungen – ohne sich in zentralen Fragen näher zu kommen.
Vier Jahre nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ringen Moskau, Kiew und der Westen um Verhandlungen – ohne sich in zentralen Fragen näher zu kommen.Imago

Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine ist die Sehnsucht nach einem Wendepunkt groß. 2026, so hoffen viele, könnte das Jahr der Entscheidung werden. Die Ukraine kämpft mit erschöpften Ressourcen, einer fragilen Energieinfrastruktur und massiven Mobilisierungsproblemen. Russland leidet ebenso, unter Sanktionen und strukturellen Verwerfungen. Immerhin wird hinter verschlossenen Türen, ob in Abu Dhabi oder in Genf, wieder geredet. Die Diplomatie kehrte dank – so ehrlich muss man sein – US-Präsident Donald Trump wieder zurück.

Berliner Zeitung

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