China unter Druck in Lateinamerika

Schmach für Peking: Trump beendet Chinas „Free Lunch“ im Vorhof Washingtons

Stunden nach dem Treffen mit Xi Jinpings Sondergesandtem greift Washington zu. Peking sieht ohnmächtig zu, wie 600 Abkommen und seine wichtigste Präsenz in Lateinamerika zerfallen.

Chinas Präsident Xi Jinping trifft Venezuelas Präsident Nicolás Maduro am Rande der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg in Moskau.
Chinas Präsident Xi Jinping trifft Venezuelas Präsident Nicolás Maduro am Rande der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg in Moskau.Zhang Ling/imago

Die Festsetzung von Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte markiert mehr als einen politischen Einschnitt in Venezuela. Der eigentliche Adressat der Operation sitzt nicht in Caracas, sondern in Peking. Über zwei Jahrzehnte hinweg entwickelte sich Venezuela zum sichtbarsten Beispiel chinesischer Machtprojektion im amerikanischen Vorhof – wirtschaftlich tief verankert, politisch eng angebunden und strategisch exponiert.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar