Globale Unordnung

„China Second“: Trumps Strategie gegenüber Peking – ambitioniert, riskant, unrealistisch?

Die USA setzen im Umgang mit China nicht mehr auf Konfrontation, sondern auf Stärke und Wettbewerb. Die neue Strategie ist ambitioniert, und sie stößt an klare Grenzen. Eine Kolumne.

Trump und Xi: Gesichter der Rivalität und Diplomatie zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt.
Trump und Xi: Gesichter der Rivalität und Diplomatie zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt.Andrew Caballero-Reynolds/AFP

In der in dieser Woche veröffentlichten Nationalen Verteidigungsstrategie hat das US-Verteidigungsministerium seine Haltung gegenüber China deutlich neu justiert. Statt auf direkten Druck setzt Washington nun auf „Stärke“. Während die US-Strategie bislang vor allem als Eindämmung beschrieben wurde, sendet die Trump-Regierung inzwischen ein anderes Signal: Eine unmittelbare militärische Konfrontation ist nicht das primäre Ziel – auch wenn sie, ganz im Trump-Stil, keineswegs vollständig ausgeschlossen wird.

Berliner Zeitung

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