Krieg

„Die Ukraine verliert den Krieg“: Wie eine US-Analyse für Unruhe sorgt

Vier Jahre nach Kriegsbeginn wächst der Druck auf Kiew. Ein amerikanisches Fachmedium warnt vor einer Niederlage auf dem Schlachtfeld. Währenddessen drängt Trump auf Tempo.

Während die Kämpfe andauern, wächst der Druck auf Präsident Selenskyj, sich auf schmerzhafte Kompromisse einzulassen.
Während die Kämpfe andauern, wächst der Druck auf Präsident Selenskyj, sich auf schmerzhafte Kompromisse einzulassen.Nina Liashonok/imago

Vier Jahre nach Beginn des Ukraine-Krieges mehren sich die Stimmen, die hinter vorgehaltener Hand das aussprechen, was in Kiew offiziell niemand hören will. Die Ukraine steht militärisch mit dem Rücken zur Wand. Während an der über 1200 Kilometer langen Donbassfront mit ungeminderter Härte weitergekämpft wird, erhöht sich der Druck auf die Regierung von Präsident Wolodymyr Selenskyj. In Washington drängt Präsident Donald Trump auf Tempo. Derweil diagnostiziert das amerikanische Fachmagazin Foreign Affairs sehr nüchtern: „Die Ukraine verliert den Krieg.“

Berliner Zeitung

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