Moskau weist Pläne zurück

„Von Zugeständnissen kann keine Rede sein“: Russisches Außenministerium bleibt hart

Russland reagiert kühl auf europäische Initiativen. Der Vizeaußenminister schließt Zugeständnisse aus und warnt vor „schmutzigen Spielen“ um vertrauliche Gespräche.

Der zweite Mann im russischen Außenministerium hinter Sergej Lawrow: Sergej Rjabkow
Der zweite Mann im russischen Außenministerium hinter Sergej Lawrow: Sergej RjabkowKristina Kormilitsyna/imago

Die russische Regierung zeigt sich zurückhaltend gegenüber Berichten über einen möglichen neuen, von Europäern ausgearbeiteten Ukraine-Friedensplan. Vizeaußenminister Sergej Rjabkow erklärte in mehreren Interviews, dass Russland keinerlei Zugeständnisse bei zentralen Punkten seiner Position im Ukraine-Konflikt machen werde. „Von irgendwelchen Zugeständnissen oder dem Aufgeben unserer Ansätze zu den Schlüsselaufgaben, die vor uns stehen, kann keine Rede sein“, sagte Rjabkow laut russischen Nachrichtenagenturen.

Berliner Zeitung

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