Es sieht irgendwie idyllisch, ja fast schon romantisch aus: Über vielen wichtigen Straßen im Donbass hängen Netze, der pulverartige Neuschnee verfängt sich in ihnen. „Wir fahren in einem Käfig“, sagt Igor. „Das erhöht unsere Überlebenschancen.“ Er ist einer jener Helden, die Tag für Tag Zivilisten aus den Frontgebieten der Ukraine evakuieren. Sein Job ist hochgefährlich. Denn besonders FPV-Drohnen sorgen dafür, dass die sogenannte Todeszone immer größer wird. Russland gewinnt immer mehr Gelände. Für Ukrainer, zumindest für Zivilisten, sind dadurch immer mehr Gebiete faktisch unzugänglich.

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