Manchmal ist es besser, gar nichts zu sagen. Sogar für den Bundeskanzler, für Außenpolitiker und für Diplomaten sowieso. So war es auch nach dem Angriff der USA auf Venezuela und der Entführung Maduros. Natürlich weint niemand in Europa Maduro eine Träne nach. Und natürlich kann man nicht offen Beifall klatschen, wenn die US-Regierung den Präsidenten eines anderen Landes entführen lässt und dabei dessen Hauptstadt bombardiert. Und natürlich kann man das auch nicht offen kritisieren, wenn man die gleiche US-Regierung davon überzeugen will, einen künftigen Waffenstillstand in der Ukraine mit Sicherheitsgarantien zu unterstützen.

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