In der Europäischen Union (EU) ist erneut Streit über den ungleichen Handelsdeal entbrannt, den Kommissionschefin Ursula von der Leyen im Sommer 2025 mit US-Präsident Donald Trump abgeschlossen hat. Von der Leyen gab überraschend bekannt, dass sie sich von ihrer Generaldirektorin für den Handel, der Deutschen Sabine Weyand, trennen wird. Weyand hatte den sogenannten Turnberry-Deal mit ausgehandelt, anschließend aber öffentlich kritisiert.
Dem Abkommen, das die Streichung aller europäischen Zölle auf US-Waren vorsieht, seien keine echten Verhandlungen vorausgegangen, so Weyand. Die EU-Kommission habe unter massivem Druck gestanden, um Trump in der Sicherheitspolitik bei der Stange zu halten. Wichtige Prinzipien der Handelspolitik seien Trump und der Hilfe für die Ukraine geopfert worden, klagte Weyands nach dem umstrittenen Deal, den von der Leyen persönlich ausgehandelt hat.

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