Auf den Straßen in Zehlendorf ist es dunkel, in den Treppenhäusern kalt, Zehntausende im Südwesten der Stadt sind seit Tagen ohne Strom. Mitten im Januar, bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Während Netzbetreiber und Politik erklären, warum es bis Donnerstag dauern soll, die Schäden nach dem Stromanschlag zu beheben, fällt der Blick unweigerlich auf andere Metropolen. Dort wird nach Erdbeben, Raketenangriffen oder technischen Pannen oft in Stunden Strom wieder eingespeist, kritische Infrastruktur läuft weiter, ganze Viertel hängen an provisorischen „Strominseln“. Ein Überblick von Mailand bis Singapur.

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