Nahost

„Nein zum Iran-Krieg“: Spanien düpiert das Weiße Haus trotz Trump-Drohung

Madrid dementiert ein Einlenken im Streit mit den USA. Trotz Sanktionsdrohungen von Donald Trump verbietet Spanien weiter die Nutzung seiner Basis für Angriffe gegen den Iran.

Spaniens Ministerpräsident Sánchez (r.) verweigert US-Präsident Trump die Nutzung militärischer Stützpunkte für den Iran-Krieg.
Spaniens Ministerpräsident Sánchez (r.) verweigert US-Präsident Trump die Nutzung militärischer Stützpunkte für den Iran-Krieg.Santiago Mazzarovich/AFP

Im Streit über den Krieg gegen den Iran hat Spanien den USA erneut öffentlich widersprochen. Nur wenige Minuten nachdem das Weiße Haus am Mittwochabend behauptet hatte, Madrid habe nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump seine Position geändert, dementierte Spaniens Außenminister José Manuel Albares dies scharf.

„Unsere Haltung ‚Nein zum Krieg‘ bleibt klar und eindeutig“, sagte Albares im Radiosender Cadena Ser. „Sie mag die Pressesprecherin des Weißen Hauses sein, aber ich bin der Außenminister Spaniens – und ich sage ihr: Unsere Position hat sich überhaupt nicht geändert.“

Berliner Zeitung

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