Es war ein episches Verfahren, das am Montag mit der Einstellung der Ermittlungen zu Ende ging. Fast zweieinhalb Jahre hatte die Staatsanwaltschaft nach allen Regeln (und Unregeln) ihrer Kunst versucht, dem usbekisch-russischen Milliardär Alischer Usmanow wegen angeblicher Geldwäsche am Zeug zu flicken. Den Anstoß gab die politische Stimmung im Frühsommer 2022. Die Empörung über den russischen Angriff auf das Nachbarland Ukraine war bis über den Siedepunkt gestiegen, Attacken gegen russischsprachige Menschen waren keine Seltenheit. In den sozialen Medien kochte der Volkszorn.

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