Osteuropa

Putin in Kasachstan: Wie reagiert die Ostblock-Nato auf die westliche Waffenfreigabe für die Ukraine?

Kasachstan zählt zu den wichtigsten Verbündeten des Kremls. Bei seinem Staatsbesuch in Astana will Putin vor allem über eine Reaktion zur Ukraine sprechen.

Russlands Präsident Wladimir Putin und der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew während eines Gipfels der SOZ-Gruppe (Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit) in Astana im Sommer dieses Jahres.
Russlands Präsident Wladimir Putin und der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew während eines Gipfels der SOZ-Gruppe (Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit) in Astana im Sommer dieses Jahres.Zuma Press Wire/imago

Nirgendwo anders ist der russische Präsidentenflieger in diesem Jahrhundert häufiger gelandet als in Kasachstan. Für Kremlchef Wladimir Putin wird es der insgesamt 35. Besuch in dem zentralasiatischen Land sein. Selbst in dem für Moskau „kleinen Bruderland“ Belarus war Putin seit Beginn seiner Amtszeit im Jahr 2000 lediglich 29 Mal. Kasachstan gehört somit – ökonomisch, politisch sowie militärisch und historisch – zu den wichtigsten Verbündeten Russlands.

Für diese enge Partnerschaft zwischen den beiden Ländern, die sich mit 7500 Kilometern die längste Grenze der Welt teilen, bedankte sich Putin am Mittwoch mit einem längeren Gastbeitrag in einer kasachischen Tageszeitung – der Kasachstanskaja Prawda.

Berliner Zeitung

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