Schon am vergangenen Donnerstagabend, einige Stunden bevor die EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel ihre Finanzierungsofferte von 90 Milliarden Euro an Krediten für die Ukraine beschlossen hatten, reiste der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach Warschau. Wüsste man es nicht besser, könnte man darin weitergehende Symbolik erblicken: der ukrainische Staatschef besucht, nach einem für sein Land bedeutenden Finanzierungsbeschluss, einen seiner wichtigsten Verbündeten und Geldgeber, der sich seit Kriegsbeginn vehement für die weitere Unterstützung der Ukraine stark macht: finanziell, militärisch, humanitär.

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