Nicht nur Javier Milei ist kein Fan von Papst Franziskus. Der argentinische Präsident hatte seinen Landsmann und das Oberhaupt der katholischen Kirche im Wahlkampf als Dummkopf bezeichnet. Und als dreckigen Linken. Und als Vertreter des Bösen, mit einer Affinität für mörderische Kommunisten.
Tatsächlich hat sich Franziskus seit seinem Amtsantritt 2013 vor allem der sozialen Gerechtigkeit und dem Schutz der Umwelt verschrieben. Kein Wunder, dass das einem Libertären wie Milei aufstößt. Anderen geht Franziskus’ verhältnismäßig progressive Einstellung nicht weit genug. Längst sollten Frauen Priesterinnen werden können und gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürfen, fordern sie.

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