Sicherheitspolitik

„Mentale Kriegsführung“: Setzt die Nato auf gezielte Massenmanipulation?

Ein Nato-Papier will den strategischen Wettbewerb um Wahrnehmung und Entscheidungen forcieren. Kritiker warnen vor staatlicher Manipulation ganzer Gesellschaften.

Ein Forschungsbericht der Nato beschreibt „Cognitive Warfare“ als strategischen Wettbewerb um die Beeinflussung von Wahrnehmung. Kritiker sehen darin jedoch die Gefahr staatlich organisierter Massenmanipulation.
Ein Forschungsbericht der Nato beschreibt „Cognitive Warfare“ als strategischen Wettbewerb um die Beeinflussung von Wahrnehmung. Kritiker sehen darin jedoch die Gefahr staatlich organisierter Massenmanipulation.Dwi Anoraganingrum/imago

Wer heute an Krieg denkt, dem kommen vermutlich moderne Waffentechnologien oder im Schützengraben liegende Soldaten in den Sinn. Die Nato richtet jedoch ihren Blick zunehmend auf ein anderes Schlachtfeld. Eines, das nicht auf Landkarten verzeichnet ist: den menschlichen Geist.

Berliner Zeitung

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